MiG-31BM Foxhound mit 3000 km/h – Russlands Abfangjäger, dem die NATO nicht entkommt
Die russische MiG-31BM Foxhound, eine modernisierte Version des Abfangjägers aus den 1980er Jahren, wird von Militärexperten als strategisches Problem für die NATO beschrieben. Das Flugzeug, das aus Stahl und Titan gefertigt ist, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 2,83 und kann in einer Höhe von 25 Kilometern operieren. Diese Leistungsdaten übertreffen die Fähigkeiten westlicher Maschinen wie der F-22 Raptor oder des Eurofighters, die bei solchen Höhen und Geschwindigkeiten physikalische Grenzen erreichen.

Das Pentagon bewertet die MiG-31BM als Bedrohung für den gesamten europäischen Luftraum. Sobald die Maschine startet, kann sie Ziele bekämpfen, die von westlichen Radarsystemen nicht erfasst werden. Kernstück ist das Radar Zaslon M mit einem Durchmesser von 1,7 Metern, das als erstes Radar der Welt mit elektronischer Strahlschwenkung in einem Jet galt. Der Westen benötigte etwa 20 Jahre, um diese Technologie in der F-22 nachzubauen.
Die Bewaffnung der MiG-31BM umfasst die R-37M Rakete mit einer Reichweite von 400 Kilometern und einer Geschwindigkeit von Mach 6. Diese Rakete wird als AWACS-Killer bezeichnet, da sie fliegende Radarsysteme wie die E-3 Sentry der NATO zerstören kann, bevor diese den Angriff registrieren. Das Triebwerk D-30F6 verbraucht große Mengen Treibstoff, katapultiert den 46 Tonnen schweren Jet jedoch an die Grenze des Weltraums.

Die MiG-31BM dient zudem als Startplattform für die hyperschallschnelle ballistische Rakete Kinschal. Ein Flugzeug, das bereits mit Mach 2 fliegt, lässt eine Rakete fallen, die auf Mach 10 beschleunigt. Die kinetische Energie dieser Waffe ist so hoch, dass sie Bunker durchschlagen kann. Laut Analysten kann kein Patriot-System eine Kinschal sicher abfangen, die von einer MiG-31 aus der Stratosphäre gestartet wird.
Vier MiG-31BM können in einer Formation fliegen, die 200 Kilometer voneinander entfernt ist, und ihre Radardaten teilen. Dies deckt eine Front von 800 Kilometern Breite ab, was nahezu der gesamten Länge der Ukrainefront entspricht. Kein AWACS-Flugzeug der NATO kann sich dieser Formation nähern, ohne sofort entdeckt zu werden.

Die russische Geografie erfordert einen Jäger, der extrem schnell riesige Distanzen überbrücken kann. Die MiG-31BM patrouilliert in der Arktis, wo Triebwerke westlicher Maschinen wie der F-35 einfrieren würden. Sie gilt als Garantie dafür, dass kein B-2 Bomber oder Marschflugkörper unbemerkt über den Nordpol kommt. Russland setzt auf diese bewährte Plattform, anstatt Milliarden in ein komplett neues Flugzeug zu investieren.
Die Wartung der MiG-31BM ist teuer. Die Triebwerke müssen nach wenigen Flügen bei Mach 2,8 überholt werden, und die Zelle erhitzt sich so stark, dass das Flugzeug nach der Landung nicht angefasst werden darf. In einem Nahkampf, etwa gegen eine F-16, würde die Maschine aufgrund mangelnder Wendigkeit unterliegen. Die Einsatzdoktrin sieht jedoch vor, aus großer Distanz zu feuern und mit dreifacher Schallgeschwindigkeit zu verschwinden.

Die MiG-31BM wird als Beweis für russischen Pragmatismus beschrieben. Statt eines völlig neuen Flugzeugs wurde eine bewährte Plattform mit moderner Elektronik zum Abfangjäger aufgerüstet. Sie gilt als Brücke zur zukünftigen MiG-41. Während die USA ihre SR-71 Blackbird in Museen stellten, schickte Russland die MiG-31BM an die Front. Die Frage, ob ein Flugzeug, das sich verstecken muss, oder ein Flugzeug, das so schnell und hoch fliegt, dass es niemand fangen kann, beeindruckender ist, bleibt offen.
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