Zimtsterne Rezept – Klassische deutsche Zimtsterne mit Mandeln und Haselnüssen
Zimtsterne gehören zu den beliebtesten Plätzchen der deutschen Weihnachtszeit. Die kleinen sternförmigen Kekse sind wunderbar aromatisch, angenehm weich und erhalten durch Mandeln, Haselnüsse und Zimt ihren typischen Geschmack. Besonders charakteristisch ist die helle, leicht glänzende Eiweißglasur, die vor dem Backen auf die Sterne gestrichen wird.
Mit diesem klassischen Zimtsterne Rezept kannst du die beliebten Weihnachtsplätzchen ganz einfach zu Hause backen. Die Zubereitung ist unkompliziert und benötigt nur wenige Zutaten. Besonders praktisch: Der Teig kommt ganz ohne Mehl aus.

Klassische Zimtsterne selber backen
Zimtsterne sind ein echter Klassiker auf jedem Weihnachtsteller. Der Teig besteht hauptsächlich aus gemahlenen Mandeln und Haselnüssen. Dadurch bekommen die Plätzchen eine leicht nussige Konsistenz und bleiben im Inneren angenehm weich.
Der intensive Zimtduft macht diese Kekse besonders festlich. Zusammen mit der süßen Eiweißglasur entsteht das typische Aroma, das viele Menschen sofort mit Weihnachten verbinden.
Dieses Rezept ergibt ungefähr 24 Zimtsterne.
Zubereitungszeit
Vorbereitung: etwa 30 Minuten
Backzeit: etwa 15 bis 18 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 48 Minuten
Menge: etwa 24 Zimtsterne
Backtemperatur: 150 Grad Celsius Ober-/Unterhitze
Zutaten für Zimtsterne
Für etwa 24 Stück benötigst du folgende Zutaten:
- 3 Eiweiß, Zimmertemperatur
- 200 g Puderzucker, gesiebt
- 200 g gemahlene Mandeln
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 2 Teelöffel Zimt
- 1 Teelöffel Vanillezucker
- 1 Teelöffel Zitronensaft
Zimtsterne Zubereitung
1. Eiweiß steif schlagen
Gib die Eiweiße in eine saubere, fettfreie Rührschüssel. Schlage sie mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine steif.
Der Eischnee sollte so fest sein, dass beim Herausziehen der Rührbesen deutliche Spitzen stehen bleiben.
Anschließend den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzufügen. Dabei weiter schlagen, bis eine glänzende und feste Eiweißmasse entsteht.
Etwa vier Esslöffel dieser Masse abnehmen und für die spätere Glasur beiseitestellen.
2. Zimtsterne Teig zubereiten
In einer zweiten Schüssel die gemahlenen Mandeln, gemahlenen Haselnüsse, Zimt und Vanillezucker miteinander vermischen.
Die übrige Eiweiß-Puderzucker-Masse vorsichtig unterheben.
Alles zu einem klebrigen, aber formbaren Teig vermengen.
Falls der Teig sehr weich ist, kannst du noch etwas gemahlene Mandeln hinzufügen. Der Teig sollte sich später zwischen Backpapier ausrollen lassen.
3. Teig ausrollen
Lege den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier.
Rolle ihn ungefähr 5 bis 6 Millimeter dick aus.
Durch das Backpapier bleibt der Teig nicht am Nudelholz kleben und lässt sich deutlich leichter verarbeiten.
Für besonders schöne Zimtsterne sollte der Teig nicht zu dünn ausgerollt werden. Etwas dickere Plätzchen bleiben nach dem Backen besonders weich.
4. Sterne ausstechen
Entferne das obere Backpapier und steche mit einem sternförmigen Plätzchenausstecher kleine Sterne aus.
Lege die ausgestochenen Zimtsterne vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
Den restlichen Teig kannst du erneut zusammennehmen, ausrollen und weitere Sterne ausstechen.
Tipp: Wenn der Ausstecher am Teig klebt, kannst du ihn zwischendurch in Puderzucker oder gemahlene Mandeln tauchen.
Zimtsterne glasieren
Gib den Zitronensaft zur zuvor beiseitegestellten Eiweißmasse.
Verrühre alles vorsichtig zu einer glatten Glasur.
Nun jeden Zimtstern mit einer dünnen Schicht der Glasur bestreichen.
Am einfachsten funktioniert das mit einem kleinen Backpinsel, einem Messer oder einem Teelöffel.
Achte darauf, dass die Glasur möglichst gleichmäßig verteilt wird.
Zimtsterne richtig backen
Heize den Backofen auf 150 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor.
Die Zimtsterne auf der mittleren Schiene etwa 15 bis 18 Minuten backen.
Die Plätzchen sollten nicht zu dunkel werden. Die Oberfläche der Glasur sollte möglichst hell bleiben.
Nach dem Backen das Blech aus dem Ofen nehmen und die Zimtsterne vollständig auskühlen lassen.
Direkt nach dem Backen können sie noch etwas weich wirken. Beim Abkühlen werden sie stabiler.
Warum werden Zimtsterne ohne Mehl gebacken?
Traditionelle Zimtsterne bestehen hauptsächlich aus gemahlenen Nüssen, Eiweiß und Puderzucker. Mehl ist deshalb normalerweise nicht notwendig.
Die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse geben dem Teig genügend Struktur.
Dadurch erhalten die Plätzchen ihre typische saftige und leicht weiche Konsistenz.
Wie bleiben Zimtsterne weich?
Damit Zimtsterne nicht trocken werden, solltest du vor allem auf die Backzeit achten.
Backe sie lieber etwas kürzer als zu lange.
Die Plätzchen dürfen innen noch leicht weich sein. Beim Abkühlen werden sie fester.
Außerdem empfiehlt es sich, die fertigen Zimtsterne nach dem vollständigen Auskühlen in einer gut verschlossenen Keksdose aufzubewahren.
So bleiben sie mehrere Tage angenehm weich.
Tipps für perfekte Zimtsterne
Verwende möglichst fein gemahlene Mandeln und Haselnüsse. Dadurch lässt sich der Teig leichter ausrollen.
Siebe den Puderzucker vor der Verwendung. So wird die Eiweißglasur besonders glatt.
Arbeite mit Backpapier, damit der klebrige Teig nicht an der Arbeitsfläche haftet.
Rolle den Teig nicht zu dünn aus. Dickere Zimtsterne bleiben innen saftiger.
Behalte die Plätzchen während der letzten Minuten der Backzeit im Auge. Die weiße Glasur sollte möglichst hell bleiben.
Kann man den Zimtsterne Teig vorbereiten?
Ja, der Teig kann bereits einige Stunden vorher vorbereitet werden.
Wickle ihn gut ein und bewahre ihn im Kühlschrank auf.
Vor dem Ausrollen solltest du ihn kurz bei Raumtemperatur liegen lassen, damit er wieder etwas weicher wird.
Wie lange sind Zimtsterne haltbar?
Gut verpackt halten sich Zimtsterne ungefähr zwei bis drei Wochen.
Am besten bewahrst du sie in einer luftdichten Keksdose an einem kühlen und trockenen Ort auf.
Zwischen die einzelnen Schichten kannst du Backpapier legen, damit die Glasur nicht beschädigt wird.
Kann man Zimtsterne einfrieren?
Ja, Zimtsterne lassen sich grundsätzlich einfrieren.
Lege die vollständig ausgekühlten Kekse in einen geeigneten Gefrierbehälter und trenne die einzelnen Lagen mit Backpapier.
Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen.
Besonders frisch schmecken sie allerdings direkt aus der Keksdose.

Zimtsterne als Weihnachtsgebäck
Zimtsterne eignen sich hervorragend für einen klassischen Weihnachtsteller.
Sie passen besonders gut zu anderen traditionellen Plätzchen wie Vanillekipferln, Butterplätzchen, Lebkuchen oder Kokosmakronen.
Auch als kleines Geschenk aus der Küche sind die Zimtsterne eine schöne Idee. Verpackt in einer hübschen Keksdose oder einem transparenten Beutel eignen sie sich hervorragend als selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk.
Häufige Fragen zu Zimtsternen
Warum klebt mein Zimtsterne Teig?
Der Teig enthält viel Eiweiß und gemahlene Nüsse und ist deshalb von Natur aus etwas klebrig.
Am einfachsten lässt er sich zwischen zwei Bögen Backpapier ausrollen.
Warum wird die Glasur braun?
Wenn die Temperatur zu hoch ist oder die Zimtsterne zu lange gebacken werden, kann die Eiweißglasur bräunlich werden.
Backe die Sterne deshalb bei niedriger Temperatur und kontrolliere sie gegen Ende der Backzeit.
Kann ich nur Mandeln verwenden?
Ja. Falls du keine Haselnüsse verwenden möchtest, kannst du die Haselnüsse durch die gleiche Menge gemahlene Mandeln ersetzen.
Der Geschmack wird dann etwas milder.
Kann ich die Zimtmenge erhöhen?
Natürlich. Wer einen besonders intensiven Zimtgeschmack mag, kann etwas mehr Zimt verwenden.
Beginne am besten mit zwei Teelöffeln und passe die Menge nach deinem Geschmack an.
Fazit
Dieses klassische Zimtsterne Rezept ist perfekt für die Weihnachtszeit. Die Kombination aus Mandeln, Haselnüssen, Zimt und einer feinen Eiweißglasur sorgt für das typische Aroma der beliebten deutschen Weihnachtsplätzchen.
Die Zubereitung ist einfach, die Zutaten sind überschaubar und das Ergebnis überzeugt mit einer weichen, nussigen Konsistenz und einer schönen weißen Glasur.
Ob auf dem Weihnachtsteller, zum Adventskaffee oder als Geschenk aus der Küche: Selbstgemachte Zimtsterne gehören für viele einfach zur Weihnachtszeit dazu.