Marmorplätzchen mit Schokolade – zart, mürbe und unwiderstehlich lecker

Marmorplätzchen mit Schokolade – zart, mürbe und unwiderstehlich lecker

Marmorplätzchen gehören zu den Plätzchen, die nicht nur optisch besonders schön aussehen, sondern auch geschmacklich überzeugen. Die Kombination aus hellem Vanilleteig und dunklem Schokoladenteig sorgt für das typische Marmormuster, während die feine Schokoladenglasur den Plätzchen eine zusätzliche aromatische Note verleiht. Durch die Verwendung von Vanillepuddingpulver und Schokoladenpuddingpulver werden die Kekse besonders zart und mürbe.

Dieses Rezept für Marmorplätzchen eignet sich hervorragend für die Weihnachtszeit, für den Adventskaffee oder einfach als süßes Gebäck zum Kaffee und Tee. Da aus dem Teig ungefähr 70 kleine Plätzchen entstehen, lässt sich mit nur einem Backvorgang gleich ein größerer Vorrat zubereiten. In einer gut verschlossenen Keksdose bleiben die Plätzchen mehrere Tage frisch und schmecken oft sogar am nächsten Tag noch besser.

Marmorplätzchen selber backen

Das Besondere an diesen Marmorplätzchen ist die Kombination aus zwei verschiedenen Teigen. Ein heller Vanilleteig wird mit einem dunklen Schokoladenteig verbunden. Beide Teige werden miteinander verdreht und anschließend zu kleinen Kugeln geformt. Dadurch entsteht bei jedem einzelnen Plätzchen ein individuelles Muster.

Nach dem Backen werden die vollständig ausgekühlten Kekse teilweise in geschmolzene Schokolade getaucht. Dadurch erhalten die Marmorplätzchen nicht nur ein besonders schönes Aussehen, sondern auch einen intensiveren Schokoladengeschmack.

Die Zubereitung ist unkompliziert und eignet sich auch für Hobbybäcker, die noch nicht viel Erfahrung mit Weihnachtsplätzchen haben.

Zutaten für etwa 70 Marmorplätzchen

Für den Teig werden folgende Zutaten benötigt:

120 g Puderzucker, gesiebt

2 Päckchen Vanillezucker

320 g Mehl

250 g weiche Margarine

2 Päckchen Vanillepuddingpulver

1 Päckchen Schokoladenpuddingpulver, feinherb

2 Teelöffel Wasser

Für die Schokoladenglasur:

200 g feinherbe Schokolade

25 g Kokosöl

Je nach Geschmack können die fertigen Plätzchen zusätzlich mit gehackten Nüssen, Kokosraspeln oder feinen Schokoladenstreuseln dekoriert werden.

Warum Puddingpulver für Marmorplätzchen verwendet wird

Puddingpulver wird in vielen traditionellen Plätzchenrezepten eingesetzt, weil es dem Gebäck eine besonders feine und mürbe Konsistenz verleiht.

Vanillepuddingpulver enthält hauptsächlich Stärke und sorgt dafür, dass der helle Teig besonders zart wird. Gleichzeitig bringt es ein angenehmes Vanillearoma mit.

Für den dunklen Teig wird zusätzlich Schokoladenpuddingpulver verwendet. Dadurch entsteht eine kräftige Schokoladennote, ohne dass große Mengen Kakao benötigt werden.

Die Kombination aus Mehl und Puddingpulver macht die Marmorplätzchen besonders weich und sorgt dafür, dass sie beim Essen beinahe auf der Zunge zergehen.

Zubereitung der Marmorplätzchen

Vanilleteig vorbereiten

Zunächst wird der helle Teig hergestellt.

Dafür 150 g Mehl mit 60 g gesiebtem Puderzucker, einem Päckchen Vanillezucker und eineinhalb Päckchen Vanillepuddingpulver in einer großen Schüssel vermischen.

Anschließend 125 g weiche Margarine und einen Teelöffel Wasser hinzufügen.

Alle Zutaten mit den Händen oder mithilfe einer Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen und weichen Teig verkneten.

Der fertige Teig sollte geschmeidig sein und sich problemlos zu einer Kugel formen lassen.

Die Teigkugel anschließend in Frischhaltefolie wickeln oder in einen verschlossenen Behälter geben und ungefähr 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Durch die kurze Kühlzeit wird der Teig etwas fester und lässt sich später besser formen.

Schokoladenteig herstellen

Während der Vanilleteig im Kühlschrank ruht, kann der dunkle Schokoladenteig vorbereitet werden.

Die Zubereitung erfolgt grundsätzlich auf die gleiche Weise.

Für diesen Teig werden das restliche Mehl und der restliche Puderzucker mit einem Päckchen Vanillezucker, einem halben Päckchen Vanillepuddingpulver und einem Päckchen Schokoladenpuddingpulver vermischt.

Danach ebenfalls 125 g weiche Margarine und einen Teelöffel Wasser hinzufügen.

Die Zutaten sorgfältig miteinander verkneten, bis ein gleichmäßiger Schokoladenteig entstanden ist.

Auch dieser Teig wird anschließend zu einer Kugel geformt und für ungefähr 15 Minuten kühl gestellt.

Das typische Marmormuster formen

Nachdem beide Teige ausreichend gekühlt wurden, können die eigentlichen Marmorplätzchen geformt werden.

Den hellen und den dunklen Teig aus dem Kühlschrank nehmen.

Jeden Teig zunächst in zwei ungefähr gleich große Portionen teilen und daraus jeweils längliche Teigstränge formen.

Nun einen hellen und einen dunklen Strang nebeneinanderlegen. Anschließend die weiteren beiden Stränge darauflegen, sodass eine Art Schachbrettmuster entsteht.

Die Teigstränge vorsichtig zusammendrücken.

Danach den gesamten Teigstrang einmal in der Mitte zusammenklappen und anschließend einige Male gegeneinander verdrehen.

Dieser Schritt sorgt für das charakteristische Marmormuster.

Wichtig ist, den Teig nicht zu stark zu verkneten. Werden die beiden Farben zu intensiv miteinander vermischt, verschwindet der schöne Marmoreffekt.

Den verdrehten Teig anschließend wieder vorsichtig zu einem langen Strang formen.

Marmorplätzchen formen

Den Teigstrang mit einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden.

Aus jedem Stück mit den Händen eine kleine Kugel formen.

Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Zwischen den einzelnen Plätzchen sollte etwas Abstand bleiben, da sie während des Backens leicht auseinandergehen können.

Die Kugeln anschließend vorsichtig mit der Handfläche etwas flach drücken.

Aus der gesamten Teigmenge entstehen je nach Größe ungefähr 70 Marmorplätzchen.

Wer größere Kekse bevorzugt, kann entsprechend größere Kugeln formen. Die Backzeit kann sich dadurch allerdings etwas verlängern.

Marmorplätzchen richtig backen

Den Backofen rechtzeitig auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Backblech anschließend auf die mittlere Schiene des Backofens schieben.

Die Marmorplätzchen ungefähr 15 Minuten backen.

Die genaue Backzeit kann abhängig von der Größe der Plätzchen und vom jeweiligen Backofen leicht variieren.

Die Kekse sollten nicht zu dunkel werden. Sobald die Ränder leicht Farbe bekommen, können sie aus dem Backofen genommen werden.

Direkt nach dem Backen sind die Plätzchen noch relativ weich. Deshalb sollten sie zunächst einige Minuten auf dem Backblech liegen bleiben.

Danach können sie vorsichtig auf ein Kuchengitter gelegt werden.

Vor dem Verzieren müssen die Marmorplätzchen vollständig abgekühlt sein.

Schokoladenglasur zubereiten

Für die Glasur 200 g feinherbe Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken.

Die Schokolade zusammen mit 25 g Kokosöl langsam über einem Wasserbad schmelzen.

Dabei regelmäßig umrühren.

Das Kokosöl sorgt dafür, dass die Schokolade etwas flüssiger wird und sich besser auf den Plätzchen verteilen lässt.

Sobald die Schokolade vollständig geschmolzen und glatt ist, kann mit dem Verzieren begonnen werden.

Marmorplätzchen mit Schokolade verzieren

Jedes vollständig ausgekühlte Plätzchen ungefähr zu einem Drittel in die geschmolzene Schokolade tauchen.

Anschließend kurz über der Schüssel abtropfen lassen.

Die glasierten Marmorplätzchen auf Backpapier legen und vollständig trocknen lassen.

Wer möchte, kann die noch feuchte Schokolade zusätzlich dekorieren.

Sehr gut passen beispielsweise fein gehackte Haselnüsse, Mandeln, Kokosraspeln oder kleine Schokoladenstückchen.

Die Dekoration sollte direkt auf die noch flüssige Schokolade gegeben werden, damit sie später gut haftet.

Warum diese Marmorplätzchen besonders mürbe werden

Für die feine Konsistenz dieses Gebäcks sind mehrere Zutaten verantwortlich.

Zum einen wird Puderzucker anstelle von normalem Kristallzucker verwendet. Puderzucker löst sich besonders gut im Teig auf und sorgt für eine feine Struktur.

Zum anderen enthält der Teig relativ viel Margarine. Dadurch werden die Plätzchen schön mürbe.

Auch das verwendete Puddingpulver spielt eine wichtige Rolle. Die darin enthaltene Stärke sorgt für eine besonders zarte und lockere Konsistenz.

Deshalb haben die fertigen Marmorplätzchen eine sehr angenehme Textur und zerfallen beim Essen beinahe im Mund.

Marmorplätzchen richtig aufbewahren

Nach dem vollständigen Trocknen der Schokoladenglasur können die Plätzchen in einer gut verschließbaren Keksdose aufbewahrt werden.

Am besten werden verschiedene Plätzchensorten getrennt voneinander gelagert. So behalten sie ihr eigenes Aroma und ihre typische Konsistenz.

Zwischen mehreren Schichten kann Backpapier gelegt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Schokoladenglasur an anderen Plätzchen kleben bleibt.

Die Dose sollte an einem trockenen und möglichst kühlen Ort stehen.

Richtig gelagert bleiben die Marmorplätzchen problemlos mehrere Tage bis Wochen frisch.

Marmorplätzchen für Weihnachten

Durch das schöne zweifarbige Muster passen Marmorplätzchen besonders gut auf einen Weihnachtsteller.

Sie lassen sich außerdem hervorragend verschenken.

Dafür können die vollständig getrockneten Kekse beispielsweise in kleine Plätzchentüten, Gläser oder Gebäckdosen gefüllt werden.

Zusammen mit Vanillekipferln, Butterplätzchen, Spitzbuben oder Schokoladenplätzchen entsteht eine abwechslungsreiche Mischung für die Adventszeit.

Auch für einen Adventskaffee mit Familie oder Freunden sind diese Plätzchen eine gute Wahl.

Variante mit weißer Schokolade und Kokos

Das Grundrezept lässt sich sehr einfach verändern.

Eine besonders leckere Variante entsteht mit Kokos und weißer Schokolade.

Dafür kann ein Teil der fertigen Plätzchen anstelle von dunkler Schokolade in geschmolzene weiße Schokolade getaucht werden.

Anschließend werden die Kekse mit Kokosraspeln bestreut.

Der süße Geschmack der weißen Schokolade passt hervorragend zum Vanilleteig und sorgt für eine interessante Abwechslung auf dem Plätzchenteller.

Auch gehackte Mandeln oder Pistazien können als Dekoration verwendet werden.

Tipps für perfekte Marmorplätzchen

Damit die Marmorplätzchen besonders gut gelingen, sollte die Margarine weich, aber nicht flüssig sein.

Ist sie zu kalt, lässt sich der Teig schwer verkneten. Ist sie dagegen bereits geschmolzen, können die Plätzchen beim Backen zu stark auseinanderlaufen.

Auch die Kühlzeit sollte nicht vollständig ausgelassen werden. Der gekühlte Teig lässt sich deutlich leichter zu Strängen formen.

Beim Marmorieren sollten die beiden Teige außerdem nur vorsichtig miteinander verdreht werden. Zu starkes Kneten würde dazu führen, dass sich Vanille- und Schokoladenteig vollständig vermischen.

Die Backzeit sollte ebenfalls im Blick behalten werden. Mürbe Plätzchen schmecken besonders gut, wenn sie nicht zu lange im Ofen bleiben.

Fazit

Marmorplätzchen mit Schokolade sind ein unkompliziertes und gleichzeitig besonders schönes Gebäck für Weihnachten, Advent oder den Kaffeetisch. Durch die Kombination aus Vanilleteig und Schokoladenteig entsteht bei jedem Plätzchen ein einzigartiges Marmormuster.

Puddingpulver, Puderzucker und Margarine sorgen für eine besonders mürbe Konsistenz, während die Schokoladenglasur den Geschmack abrundet.

Das Rezept ergibt ungefähr 70 kleine Plätzchen und eignet sich deshalb hervorragend, wenn eine größere Menge Weihnachtsgebäck benötigt wird.

Ob klassisch mit dunkler Schokolade oder als Variante mit weißer Schokolade und Kokos: Diese Marmorplätzchen sind einfach zuzubereiten, lassen sich gut aufbewahren und passen perfekt in jede selbst gebackene Plätzchenauswahl.

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