Ananas-Schmand-Kuchen vom Blech mit Kokos-Baiser
Ein saftiger Blechkuchen mit fruchtiger Ananas, cremiger Vanille-Schmand-Füllung und einer leicht gebräunten Kokos-Baiserhaube ist genau das Richtige für alle, die unkomplizierte Kuchen mit besonderem Geschmack lieben. Dieser Ananas-Schmand-Kuchen verbindet einen zarten Mürbeteigboden mit einer angenehm süßen Puddingcreme und fruchtigen Ananasscheiben. Den Abschluss bildet eine luftige Baiserschicht mit Kokosraspeln, die dem Kuchen nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich das gewisse Etwas verleiht.
Das Rezept eignet sich hervorragend für Familienfeiern, Geburtstage, Kaffeetafeln oder einfach für ein gemütliches Wochenende. Da der Kuchen auf einem Blech gebacken wird, lassen sich problemlos viele Stücke daraus schneiden. Gleichzeitig lässt er sich gut vorbereiten und schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar saftig.

Warum dieser Ananas-Schmand-Kuchen so besonders ist
Der besondere Reiz dieses Kuchens liegt in der Kombination verschiedener Konsistenzen. Der Boden ist kompakt und mürbe, die Schmandcreme weich und cremig, die Ananas sorgt für Frische und Saftigkeit, während das Kokos-Baiser eine luftige und leicht knusprige Oberfläche bildet.
Durch die Verwendung von Vanillepuddingpulver erhält die Schmandfüllung eine stabile, cremige Konsistenz. Gleichzeitig harmoniert der Vanillegeschmack hervorragend mit der fruchtigen Ananas. Die Kokosraspeln im Baiser erinnern geschmacklich an exotische Desserts und passen deshalb besonders gut zu diesem Kuchen.
Wer gerne fruchtige Blechkuchen backt, sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren.
Zutaten für Ananas-Schmand-Kuchen mit Kokos-Baiser
Für ein großes Backblech werden folgende Zutaten benötigt:
Für den Teig
- 3 mittelgroße Eier
- 1 Prise Salz
- 500 g Mehl
- 250 g Butter
- 350 g Zucker insgesamt
Für die Schmand-Vanille-Creme
- 375 ml Milch
- 3 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1.000 g Schmand
- 150 g Zucker
Für den Ananasbelag
- 2 Dosen Ananasscheiben mit jeweils etwa 850 ml Inhalt
Für das Kokos-Baiser
- 2 Eiweiß
- 100 g Zucker
- 1 TL Zitronensaft
- 50 g Kokosraspeln
Schritt 1: Eier vorbereiten
Zunächst werden zwei der drei Eier getrennt. Die beiden Eigelbe kommen später in den Teig. Das Eiweiß sollte in einer sauberen Schüssel beiseitegestellt werden, da es erst gegen Ende für das Baiser benötigt wird.
Besonders wichtig ist, dass kein Eigelb in das Eiweiß gelangt. Bereits kleine Mengen Fett können verhindern, dass sich das Eiweiß später richtig steif schlagen lässt.
Das dritte Ei wird vollständig für den Teig verwendet.
Schritt 2: Mürbeteig herstellen
Die beiden Eigelbe zusammen mit dem ganzen Ei, dem Mehl, einer Prise Salz, der Butter und 100 g Zucker in eine große Schüssel geben.
Alle Zutaten gründlich miteinander verkneten, bis ein glatter, gleichmäßiger Teig entsteht. Das kann entweder mit den Händen oder mit den Knethaken einer Küchenmaschine erfolgen.
Der fertige Teig wird anschließend zu einer Kugel geformt, abgedeckt und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gelegt.
Durch die Kühlzeit wird die Butter wieder fester. Dadurch lässt sich der Teig später leichter ausrollen und behält beim Backen eine angenehm mürbe Konsistenz.
Schritt 3: Vanillepudding vorbereiten
Während der Teig im Kühlschrank ruht, kann die Schmand-Vanille-Creme vorbereitet werden.
Das Vanillepuddingpulver zunächst mit etwa 100 ml der Milch glatt rühren. Dabei so lange rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Die restliche Milch in einem Topf erhitzen und zum Kochen bringen. Sobald die Milch kocht, das angerührte Puddingpulver unter ständigem Rühren dazugeben.
Die Mischung noch einmal kurz aufkochen lassen, bis sie deutlich eindickt.
Anschließend den Topf vom Herd nehmen.
Schritt 4: Schmandcreme herstellen
Nun den Schmand sowie 150 g Zucker in den noch warmen Vanillepudding geben.
Alles gründlich miteinander verrühren, bis eine glatte und gleichmäßige Creme entsteht.
Die Kombination aus Vanillepudding und Schmand ist besonders praktisch, weil sie auch beim Backen ihre cremige Konsistenz behält.
Die Creme kurz beiseitestellen.
Schritt 5: Ananas gut abtropfen lassen
Die Ananasscheiben aus den Dosen nehmen und in einem Sieb gründlich abtropfen lassen.
Dieser Schritt sollte nicht übersprungen werden. Zu viel Flüssigkeit kann dazu führen, dass die Schmandcreme beim Backen zu weich wird oder der Kuchen später beim Schneiden auseinanderfällt.
Wer möchte, kann die Ananasscheiben zusätzlich vorsichtig mit Küchenpapier trocken tupfen.
Schritt 6: Backblech vorbereiten
Eine Fettpfanne oder ein tiefes Backblech sorgfältig einfetten und anschließend leicht mit Mehl bestäuben.
Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig auf dem gesamten Blech ausrollen beziehungsweise mit den Händen verteilen.
Dabei darauf achten, dass der Boden möglichst gleichmäßig dick ist.
Ein kleiner Rand an den Seiten ist hilfreich, damit die Creme während des Backens sicher auf dem Teig bleibt.
Schritt 7: Schmandcreme und Ananas verteilen
Die vorbereitete Vanille-Schmand-Creme gleichmäßig auf dem Teig verstreichen.
Anschließend die gut abgetropften Ananasscheiben auf der Creme verteilen.
Die Ringe können entweder vollständig verwendet oder in kleinere Stücke geschnitten werden.
Ganze Ananasringe sorgen für eine klassische Optik, während kleinere Stücke später das Schneiden des Kuchens etwas erleichtern.
Schritt 8: Kuchen backen
Den Backofen rechtzeitig vorheizen.
Bei Ober- und Unterhitze sollte die Temperatur etwa 200 Grad Celsius betragen. Bei Umluft reichen ungefähr 180 Grad Celsius.
Das Backblech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und den Kuchen ungefähr 60 Minuten backen.
Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, empfiehlt es sich, den Kuchen gegen Ende der Backzeit im Blick zu behalten.
Die Creme sollte stabil geworden sein und der Teigboden leicht gebräunt aussehen.
Schritt 9: Kokos-Baiser zubereiten
Kurz vor Ende der ersten Backzeit wird das Baiser vorbereitet.
Die zwei zuvor beiseitegestellten Eiweiße in eine vollständig fettfreie Schüssel geben.
Den Zitronensaft hinzufügen und das Eiweiß zunächst auf mittlerer Stufe aufschlagen.
Nach und nach die restlichen 100 g Zucker einrieseln lassen.
Das Eiweiß so lange schlagen, bis ein sehr fester und glänzender Eischnee entsteht.
Wenn man die Rührbesen herauszieht, sollten stabile Spitzen stehen bleiben.
Anschließend die Kokosraspeln vorsichtig unterheben. Dabei möglichst behutsam arbeiten, damit der Eischnee luftig bleibt.
Schritt 10: Baiser auf dem Kuchen verteilen
Die Baisermasse kann entweder in einen Spritzbeutel gefüllt oder mit einem Löffel verteilt werden.
Besonders dekorativ wirkt der Kuchen, wenn das Baiser als Gitter oder in kleinen Spitzen aufgespritzt wird.
Dadurch entstehen beim anschließenden Backen viele leicht gebräunte Stellen, die besonders appetitlich aussehen.
Schritt 11: Kuchen fertig backen
Den Kuchen erneut in den Backofen schieben.
Bei gleicher Temperatur weitere etwa 10 Minuten backen.
Das Kokos-Baiser sollte in dieser Zeit leicht goldbraun werden.
Dabei unbedingt beobachten, da Baiser sehr schnell Farbe annimmt.
Sobald die Oberfläche eine schöne goldene Farbe erreicht hat, den Kuchen aus dem Ofen nehmen.
Kuchen vollständig auskühlen lassen
Auch wenn der Kuchen direkt nach dem Backen besonders verführerisch aussieht, sollte er vor dem Anschneiden vollständig auskühlen.
Während des Abkühlens wird die Schmand-Pudding-Füllung deutlich fester.
Wer besonders saubere Stücke schneiden möchte, kann den vollständig abgekühlten Kuchen zusätzlich für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Zum Schneiden eignet sich ein großes, scharfes Messer.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
Damit der Ananas-Schmand-Kuchen besonders gut gelingt, sollten einige Punkte beachtet werden.
Die Ananas muss möglichst gut abtropfen. Zu viel Flüssigkeit kann die Creme unnötig verdünnen.
Für das Baiser sollte das Eiweiß wirklich frei von Eigelb und Fett sein. Auch Schüssel und Rührbesen sollten sauber und trocken sein.
Der Zucker wird am besten langsam in das bereits leicht aufgeschlagene Eiweiß eingerührt. So entsteht eine stabile, glänzende Masse.
Auch beim Backen des Baisers lohnt sich Aufmerksamkeit. Die Oberfläche soll leicht goldbraun, aber nicht dunkel werden.
Kann man frische Ananas verwenden?
Grundsätzlich kann auch frische Ananas verwendet werden. Für dieses Rezept sind Ananasscheiben aus der Dose jedoch meist unkomplizierter.
Sie haben eine gleichmäßige Konsistenz und sind bereits weich genug für den Kuchen.
Wer frische Ananas verwenden möchte, sollte sie in relativ dünne Scheiben schneiden und darauf achten, dass sie nicht zu viel Flüssigkeit abgibt.
Wie lange ist Ananas-Schmand-Kuchen haltbar?
Aufgrund der Schmandfüllung sollte der Kuchen im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Gut abgedeckt hält er sich dort ungefähr zwei bis drei Tage.
Vor dem Servieren kann man ihn etwa 15 bis 20 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dadurch wird der Boden wieder etwas weicher und das Aroma kommt besser zur Geltung.
Kann man den Kuchen vorbereiten?
Der Ananas-Schmand-Kuchen eignet sich sehr gut zum Vorbereiten.
Man kann ihn problemlos am Vortag backen und anschließend über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.
Dadurch wird die Creme besonders stabil und der Kuchen lässt sich am nächsten Tag sehr sauber schneiden.
Für Feiern oder größere Familienfeste ist das besonders praktisch.
Ananas-Schmand-Kuchen als Blechkuchen für viele Gäste
Ein großer Vorteil dieses Rezepts ist die ergiebige Menge.
Aus einem großen Backblech lassen sich je nach gewünschter Größe etwa 20 bis 24 Stücke schneiden.
Der Kuchen eignet sich deshalb hervorragend für Geburtstage, Familienfeiern, Vereinsfeste oder größere Kaffeerunden.
Auch auf einem Kuchenbuffet fällt er durch die goldbraune Baiseroberfläche und die fruchtige Füllung sofort ins Auge.
Welche Getränke passen dazu?
Zu diesem cremigen Ananaskuchen passen klassische Heißgetränke besonders gut.
Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato bilden einen angenehmen Kontrast zur süßen Creme.
Wer lieber Tee trinkt, kann einen milden Schwarztee, grünen Tee oder fruchtigen Zitronentee dazu servieren.
Im Sommer schmeckt der Kuchen auch hervorragend mit einem gekühlten Kaffee oder einer hausgemachten Zitronenlimonade.
Fazit
Dieser Ananas-Schmand-Kuchen vom Blech mit Kokos-Baiser kombiniert viele beliebte Geschmacksrichtungen in einem einzigen Rezept. Ein mürber Boden, cremiger Vanille-Schmand, saftige Ananas und eine luftige Kokoshaube sorgen für einen abwechslungsreichen Kuchen, der sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt.
Trotz der verschiedenen Schichten ist die Zubereitung unkompliziert. Viele Arbeitsschritte können bereits während der Ruhe- und Backzeiten erledigt werden.
Besonders praktisch ist außerdem, dass sich der Kuchen sehr gut vorbereiten lässt und für viele Gäste reicht.
Wer fruchtige Blechkuchen mit cremiger Füllung liebt, findet in diesem Ananas-Schmand-Kuchen mit Kokos-Baiser ein Rezept, das sich hervorragend für die eigene Rezeptsammlung eignet.

Häufig gestellte Fragen
Warum muss die Ananas gut abtropfen?
Zu viel Flüssigkeit kann die Schmandcreme verwässern und dafür sorgen, dass der Kuchen nach dem Backen zu weich bleibt.
Kann ich den Kuchen einen Tag vorher backen?
Ja. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag sogar besonders gut, weil die Füllung genügend Zeit hat, vollständig fest zu werden.
Muss das Baiser mit einem Spritzbeutel aufgetragen werden?
Nein. Das Baiser kann auch mit einem Löffel oder einer Palette auf dem Kuchen verteilt werden. Ein Spritzbeutel sorgt lediglich für eine dekorativere Oberfläche.
Warum wird Zitronensaft zum Eiweiß gegeben?
Die Säure unterstützt die Stabilität des Eischnees und sorgt dafür, dass das Baiser seine Form besser behält.
Kann ich mehr Kokosraspeln verwenden?
Ja. Wer einen intensiveren Kokosgeschmack bevorzugt, kann die Menge leicht erhöhen. Zu viele Kokosraspeln sollten jedoch vermieden werden, da das Baiser sonst weniger luftig werden kann.
Bei welcher Temperatur wird der Kuchen gebacken?
Bei Ober- und Unterhitze wird der Kuchen bei etwa 200 Grad Celsius gebacken. Bei Umluft sind ungefähr 180 Grad Celsius ausreichend.
Wie erkenne ich, dass das Baiser fertig ist?
Die Spitzen des Baisers sollten leicht goldbraun sein. Eine zu dunkle Oberfläche deutet darauf hin, dass der Kuchen zu lange im Ofen war.