Gugelhupf mit 500 g Quark – saftig, cremig und in nur 10 Minuten ofenbereit
Ein selbst gebackener Gugelhupf gehört zu den Klassikern, die auf keiner gemütlichen Kaffeetafel fehlen dürfen. Besonders beliebt ist diese Variante mit 500 g Quark, denn der Kuchen wird dadurch wunderbar saftig, weich und cremig. Gleichzeitig sorgt der Schokoladenteig für einen schönen Kontrast und ein besonders appetitliches Muster im Anschnitt. Das Beste daran: Die Vorbereitung dauert nur etwa 10 Minuten. Danach übernimmt der Backofen den größten Teil der Arbeit.
Dieser Gugelhupf mit Quark ist deshalb ideal für alle, die einen unkomplizierten Kuchen suchen, der trotzdem etwas Besonderes aussieht. Die Kombination aus hellem Teig, Kakao und einer feinen Quark-Vanille-Füllung erinnert an einen klassischen Marmorkuchen, schmeckt aber deutlich saftiger und cremiger.
Ob zum Sonntagskaffee, für einen Geburtstag, als Kuchen für Gäste oder einfach als süße Überraschung für die Familie: Dieses Rezept lässt sich einfach vorbereiten und gelingt auch ohne komplizierte Backtechnik.

Warum Gugelhupf mit Quark so besonders saftig wird
Viele klassische Gugelhupf-Rezepte basieren hauptsächlich auf Butter, Zucker, Eiern und Mehl. Das Ergebnis ist zwar lecker, kann aber nach ein oder zwei Tagen etwas trockener werden. Bei diesem Rezept wird zusätzlich eine großzügige Quarkfüllung verwendet.
Quark enthält viel Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass der Kuchen auch nach dem Backen angenehm weich bleibt. Gleichzeitig bildet die Quarkmasse beim Backen eine cremige Schicht im Inneren des Kuchens.
Durch die Kombination aus Vanillepuddingpulver, Zucker, Milch und Quark erhält die Füllung eine stabile, aber dennoch cremige Konsistenz. Das Vanillepuddingpulver bindet die Flüssigkeit und verhindert, dass die Quarkfüllung zu dünn wird.
Beim Aufschneiden entsteht dadurch ein besonders schönes Muster aus dunklem Kakaoteig und heller Quarkfüllung.
Zutaten für Gugelhupf mit 500 g Quark
Für einen großen Gugelhupf benötigt man nur wenige Zutaten, die in vielen Haushalten ohnehin vorhanden sind.
Für den Teig
3 Eier
120 g Zucker
40 ml neutrales Öl
etwas Zimt
2 EL Kakaopulver
120 ml Milch
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Für die Quarkfüllung
500 g Quark
4 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit Vanillegeschmack
150 ml Milch
Zusätzlich benötigt man etwas Fett und Mehl für die Gugelhupfform.
Wer möchte, kann den fertigen Kuchen später noch mit Puderzucker bestäuben.
Welcher Quark eignet sich für Gugelhupf?
Für dieses Rezept kann klassischer Speisequark verwendet werden. Besonders gut eignet sich Quark mit einem mittleren Fettgehalt, da er cremig ist und gleichzeitig genügend Stabilität besitzt.
Auch Magerquark kann verwendet werden. In diesem Fall wird die Füllung etwas leichter und weniger reichhaltig.
Wer einen besonders cremigen Gugelhupf möchte, kann Quark mit 20 Prozent oder 40 Prozent Fett verwenden.
Wichtig ist vor allem, dass der Quark nicht übermäßig flüssig ist. Falls sich in der Verpackung viel Flüssigkeit gesammelt hat, kann man diese vorher abgießen.
Gugelhupfform richtig vorbereiten
Damit sich der Kuchen nach dem Backen problemlos aus der Form lösen lässt, sollte die Gugelhupfform sorgfältig vorbereitet werden.
Zuerst die gesamte Form dünn mit Butter oder Margarine einfetten. Dabei besonders auf die Rillen und die Mitte der Form achten.
Anschließend etwas Mehl in die Form geben und diese drehen, bis alle eingefetteten Stellen leicht mit Mehl bedeckt sind. Überschüssiges Mehl kann einfach ausgeklopft werden.
Diese Vorbereitung verhindert, dass der Kuchen beim Stürzen an der Form kleben bleibt.
Alternativ kann statt Mehl auch etwas Paniermehl verwendet werden.
Quarkfüllung vorbereiten
Die Quarkfüllung ist besonders unkompliziert.
Quark, Zucker, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver und Milch in eine große Schüssel geben.
Anschließend alles mit einem Schneebesen oder Handmixer verrühren, bis eine glatte und cremige Masse entsteht.
Die Füllung sollte keine Klümpchen enthalten und eine leicht dickflüssige Konsistenz besitzen.
Danach die Quarkmasse kurz zur Seite stellen.
Teig für den Gugelhupf zubereiten
Zuerst die Eier zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben.
Beides mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine einige Minuten schaumig schlagen. Die Masse sollte deutlich heller und etwas voluminöser werden.
Danach das Öl langsam hinzufügen.
Anschließend die Milch unterrühren.
Mehl, Backpulver und Kakaopulver in einer separaten Schüssel miteinander vermischen.
Wer einen leichten Gewürzgeschmack mag, gibt zusätzlich etwas Zimt dazu.
Die trockenen Zutaten anschließend portionsweise zur Eiermasse geben und nur so lange verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Der Teig sollte cremig sein und langsam vom Löffel laufen.
So entsteht die schöne Schichtung
Das Besondere an diesem Gugelhupf ist die Kombination aus Kuchenteig und Quarkfüllung.
Zunächst etwas Teig in die vorbereitete Gugelhupfform geben.
Danach etwa die Hälfte der Quarkfüllung darauf verteilen.
Nun erneut etwas Teig darübergeben.
Anschließend die restliche Quarkmasse verteilen.
Zum Schluss wird der restliche Teig in die Form gegeben.
Die verschiedenen Schichten vermischen sich während des Backens teilweise miteinander. Dadurch entsteht beim Anschneiden ein schönes Muster aus dunklem Teig und heller Quarkfüllung.
Die Oberfläche muss nicht vollkommen glatt sein. Während des Backens verteilt sich der Teig von selbst.
Gugelhupf richtig backen
Der Backofen sollte vor dem Backen vollständig vorgeheizt werden.
Den Gugelhupf zunächst bei 210 Grad Celsius für etwa 10 Minuten backen.
Danach die Temperatur auf 160 Grad Celsius reduzieren.
Den Kuchen weitere ungefähr 30 Minuten backen.
Durch die zunächst höhere Temperatur bekommt der Gugelhupf schnell Stabilität. Die niedrigere Temperatur sorgt anschließend dafür, dass er gleichmäßig durchbackt, ohne außen zu dunkel zu werden.
Da jeder Backofen etwas unterschiedlich arbeitet, sollte gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe gemacht werden.
Dazu ein Holzstäbchen vorsichtig in einen Bereich mit Kuchenteig stecken. Bleibt kein roher Teig daran haften, ist der Gugelhupf fertig.
Bei der Quarkfüllung kann das Stäbchen leicht feucht bleiben. Das ist vollkommen normal.
Gugelhupf nach dem Backen richtig auskühlen lassen
Nach dem Backen sollte der Gugelhupf nicht sofort aus der Form gestürzt werden.
Den Kuchen zunächst ungefähr 10 bis 15 Minuten in der Form stehen lassen.
Dadurch wird er etwas stabiler und lässt sich anschließend leichter lösen.
Danach einen großen Teller oder ein Kuchengitter auf die Form legen und den Gugelhupf vorsichtig umdrehen.
Falls sich der Kuchen nicht sofort löst, kann man die Form vorsichtig etwas bewegen.
Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Erst wenn der Kuchen abgekühlt ist, sollte er angeschnitten werden. Die Quarkfüllung wird beim Auskühlen fester und lässt sich dadurch deutlich schöner schneiden.
Puderzucker als einfache Dekoration
Dieser Gugelhupf benötigt keine aufwendige Glasur.
Eine dünne Schicht Puderzucker reicht vollkommen aus.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen einfach mit etwas Puderzucker bestäuben.
Das sieht besonders schön aus, da der weiße Zucker einen deutlichen Kontrast zur dunklen Oberfläche des Kuchens bildet.
Alternativ kann der Gugelhupf auch mit einer einfachen Schokoladenglasur überzogen werden.
Dafür dunkle Schokolade langsam schmelzen und über den Kuchen geben.
Tipps für einen besonders saftigen Gugelhupf
Damit der Gugelhupf mit Quark besonders gut gelingt, gibt es einige einfache Tipps.
Die Eier und den Zucker ausreichend lange schlagen. Dadurch wird der Teig lockerer.
Das Mehl nicht zu lange unterrühren. Sobald keine trockenen Mehlreste mehr sichtbar sind, sollte man mit dem Rühren aufhören.
Die Gugelhupfform sorgfältig einfetten, besonders in den kleinen Rillen.
Die Quarkfüllung sollte glatt und cremig sein.
Den Kuchen nach dem Backen einige Minuten in der Form ruhen lassen.
Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.
Wer diese Punkte beachtet, erhält einen saftigen Gugelhupf mit einem besonders schönen Anschnitt.
Kann man den Gugelhupf vorbereiten?
Der Gugelhupf eignet sich hervorragend zum Vorbereiten.
Man kann ihn problemlos einen Tag vor dem Servieren backen. Durch die Quarkfüllung bleibt der Kuchen besonders saftig und schmeckt am nächsten Tag häufig sogar noch aromatischer.
Nach dem vollständigen Auskühlen sollte der Kuchen abgedeckt aufbewahrt werden.
Bei warmer Raumtemperatur oder im Sommer empfiehlt es sich, ihn im Kühlschrank zu lagern.
Vor dem Servieren kann man ihn ungefähr 20 bis 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
Wie lange ist Gugelhupf mit Quark haltbar?
Gut abgedeckt hält sich der Gugelhupf im Kühlschrank ungefähr drei bis vier Tage.
Damit er nicht austrocknet, sollte er in einer Kuchendose oder luftdicht verschlossen aufbewahrt werden.
Einzelne Stücke können ebenfalls eingefroren werden.
Dazu die Kuchenscheiben einzeln verpacken und anschließend in einen Gefrierbeutel oder eine geeignete Dose geben.
Zum Auftauen einfach einige Stunden bei Raumtemperatur liegen lassen.
Variationen für das Gugelhupf-Rezept
Das Grundrezept lässt sich problemlos verändern.
Wer einen intensiveren Schokoladengeschmack bevorzugt, kann etwas mehr Kakaopulver verwenden oder kleine Schokoladenstückchen in den Teig geben.
Auch die Quarkfüllung lässt sich variieren.
Etwas geriebene Zitronenschale sorgt beispielsweise für eine frische Note.
Auch Orangenschale passt hervorragend zu Schokolade und Vanille.
Wer es besonders vanillig mag, kann zusätzlich etwas Vanilleextrakt in die Quarkmasse geben.
Rosinen können ebenfalls unter die Quarkfüllung gemischt werden.
Eine weitere Möglichkeit sind gehackte Mandeln oder Haselnüsse im Teig.
So lässt sich das Rezept immer wieder leicht verändern.
Was passt zu Gugelhupf mit Quark?
Der Kuchen schmeckt bereits pur sehr gut.
Besonders klassisch wird er zusammen mit einer Tasse Kaffee oder Cappuccino serviert.
Auch schwarzer Tee oder Kräutertee passen hervorragend dazu.
Für ein Dessert kann man ein Stück Gugelhupf zusätzlich mit frischen Beeren servieren.
Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren sorgen für eine frische, leicht säuerliche Note.
Auch ein kleiner Klecks Schlagsahne passt gut zum saftigen Kuchen.
Häufige Fehler beim Backen
Ein häufiger Fehler besteht darin, den Kuchenteig zu lange zu rühren.
Dadurch kann der Gugelhupf kompakt und weniger locker werden.
Auch eine nicht ausreichend vorbereitete Backform kann Probleme verursachen. Besonders bei Gugelhupfformen mit vielen Rillen sollte wirklich jede Stelle eingefettet werden.
Ein weiterer Fehler ist das zu frühe Stürzen.
Direkt nach dem Backen ist der Kuchen noch sehr weich. Deshalb sollte er einige Minuten in der Form ruhen.
Auch beim Anschneiden ist Geduld wichtig.
Die Quarkfüllung benötigt Zeit zum Abkühlen. Wird der Kuchen noch warm angeschnitten, kann die Füllung weicher sein und der Anschnitt weniger sauber aussehen.

Einfacher Gugelhupf mit Quark für die ganze Familie
Dieses Rezept zeigt, dass ein beeindruckender Kuchen nicht kompliziert sein muss.
Mit wenigen Zutaten entsteht ein saftiger Gugelhupf mit Quark, Schokolade und Vanille, der sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt.
Die Vorbereitung dauert nur ungefähr 10 Minuten. Danach wird der Kuchen zunächst kurz bei hoher Temperatur und anschließend bei niedrigerer Temperatur fertig gebacken.
Besonders schön ist die Kombination aus dunklem Kakaoteig und heller Quarkfüllung. Beim Anschneiden entstehen jedes Mal unterschiedliche Muster, sodass jeder Gugelhupf ein wenig anders aussieht.
Wer einen unkomplizierten Kuchen für Kaffee und Kuchen, Familienfeiern oder Gäste sucht, sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren.
Fazit: Saftiger Gugelhupf mit 500 g Quark
Gugelhupf mit 500 g Quark ist eine einfache und besonders saftige Alternative zum klassischen Marmorkuchen. Die cremige Quark-Vanille-Füllung harmoniert hervorragend mit dem lockeren Kakaoteig und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Kuchen lange weich bleibt.
Durch die einfache Zubereitung eignet sich das Rezept auch für Backanfänger. Die Zutaten werden schnell zusammengerührt, anschließend abwechselnd in die Gugelhupfform geschichtet und gebacken.
Nach dem Auskühlen genügt etwas Puderzucker als Dekoration.
Das Ergebnis ist ein saftiger, cremiger und optisch schöner Gugelhupf, der sich hervorragend für die Kaffeetafel eignet und sich auch gut vorbereiten lässt.