Nato zeigt sich schockiert über das neue Wiesel-Update, das alle 70-Tonnen-Panzer deklassiert

Nato zeigt sich schockiert über das neue Wiesel-Update, das alle 70-Tonnen-Panzer deklassiert

Die Vereinigten Staaten investieren Milliarden Dollar in die Entwicklung immer schwererer und zunehmend störanfälliger Kampfpanzer mit einem Gewicht von bis zu 70 Tonnen. Lange Zeit galt die Ära der leichten, mechanischen Kettenfahrzeuge als beendet. Die Deutsche Bundeswehr hat jedoch im Hintergrund eine Entscheidung getroffen, die beim Pentagon für erhebliche Irritation sorgt. Anstatt den 40 Jahre alten Waffenträger Wiesel auszumustern, wurde diesem ein umfassendes technologisches Update verpasst. Ziel war eine Symbiose aus unzerstörbarer analoger Mechanik und digitaler Präzision.
Die Kritik an der modernen Rüstungsindustrie richtet sich gegen das sogenannte Overengineering, die Überkonstruktion. Neue Panzer wie der amerikanische Bradley Nachfolger oder der Abrams X bestehen nach Angaben von Experten zu etwa 50 Prozent aus Software. Fällt ein Kabel aus, ein Bildschirm versagt oder ein Sensor wird durch Schlamm blockiert, liegt das Millionen Dollar teure System bewegungsunfähig. Das deutsche Wiesel 1 hingegen wiegt knapp drei Tonnen. Sein Herz ist ein rein mechanischer ziviler Audi Turbodiesel. Es gibt keine anfällige Motorsteuer Software, die bei einem elektromagnetischen Impuls ausfallen könnte. Es gibt keine schweren Hydrauliksysteme, die bei Minusgraden einfrieren.

Das Wiesel hatte jedoch ein zentrales Problem: Es war blind. Die analogen Optiken aus den 1980er Jahren reichten für das moderne Schlachtfeld nicht mehr aus. Die drahtgelenkten Tow Raketen waren zu langsam und gefährdeten den Schützen. Während die Amerikaner das Fahrzeug ausgemustert hätten, beauftragten die Deutschen die Ingenieure der Flensburger Fahrzeugbaugesellschaft (FFG) mit der Nutzungsdauerverlängerung (NDVer). Das Ziel war es, den mechanischen Körper zu behalten, aber ihm das Gehirn eines digitalen Killers einzupflanzen.

Der erste Schritt des Updates verwandelte das nachtblinde Wiesel in ein allsehendes Fahrzeug. Bisher musste der Fahrer nachts mit Restlichtverstärkern arbeiten, die bei völliger Dunkelheit wertlos waren. Jetzt wurde das Fahrzeug mit hochauflösenden Wärmebildkameras der dritten Generation für den Fahrer und den Richtschützen ausgestattet. Ein 70 Tonnen schwerer amerikanischer Kampfpanzer oder ein russischer T90 erzeugt eine Hitzesignatur von über 100 Grad Celsius. Das Wiesel hingegen kann mit seinem winzigen Zweiliter-Motor abgestellt völlig lautlos in einem Gebüsch parken.

Durch die neuen Wärmebildschirme sieht die Besatzung des Wiesels den feindlichen Kampfpanzer auf über fünf Kilometer Entfernung. Der Feind kann durch seine eigenen Optiken nichts erkennen, da das Wiesel keine Hitze abstrahlt und hinter dem Geländeprofil verschwindet. Dieses Prinzip wird als Terrain Masking bezeichnet. Das Wiesel besitzt damit die absolute Informationsüberlegenheit und sieht den Feind lange, bevor dieser sich in der Todeszone wähnt.

Das alte TOW-System zwang den Schützen des Wiesels dazu, das Fadenkreuz bis zum Einschlag der Rakete auf dem Ziel zu halten. War der Schütze mit einem Kupferdraht mit der Rakete verbunden, musste er bei feindlichem Beschuss entweder sterben oder den Schuss abbrechen. Mit dem neuen Update wurde das TOW-System entfernt. Es wurde durch das modernste Panzerabwehrsystem der NATO ersetzt: das Mehrrollenfähige Leichte Lenkflugkörpersystem (MELLS), international bekannt als Spike LR.

Die MELLS-Rakete verfügt über einen hochauflösenden Infrarot-Suchkopf. Der Schütze visiert den schweren feindlichen Kampfpanzer auf 4000 Meter an und drückt den Abzug. Dieses Prinzip heißt „Fire and Forget“. In der Sekunde, in der die Rakete das Rohr verlässt, reißt der Fahrer das Lenkrad herum und gibt Vollgas. Während sich das Drei-Tonnen-Fahrzeug mit 70 Kilometern pro Stunde in Sicherheit bringt, arbeitet die Rakete autonom. Sie fliegt nicht geradeaus gegen die Frontpanzerung, sondern steigt in den Himmel auf und stürzt im 90-Grad-Winkel im Top-Attack-Modus auf das Ziel herab.

Die Tandemhohlladung der Rakete durchschlägt die Reaktivpanzerung und vernichtet den Panzer von innen. Ein einziger Schuss aus einem Fahrzeug, das nicht größer als ein PKW ist, kann so ein Millionenprojekt zerstören. Die FFG hat jedoch nicht nur Elektronik und Waffen aufgerüstet. Die schweren und lauten Stahlketten des alten Wiesel wurden durch neuartige Endlosgummiketten ersetzt. Gummi schluckt Vibrationen massiv, sodass das neue Wiesel nahezu lautlos über Asphalt und Waldboden gleitet.

Die akustische Signatur wurde drastisch gesenkt. Gleichzeitig schonen die Gummiketten die Laufrollen und das Getriebe, was die Wartungsanfälligkeit an der Front reduziert. Zusätzlich wurde die Minenschutzausstattung am Unterboden verstärkt. Die Fallschirmjäger der Bundeswehr haben nun ein Fahrzeug, das sie mit dem Hubschrauber CH53 hinter die feindlichen Linien transportieren können, das lautlos operiert und im Notfall einen IED-Treffer übersteht.

Während die Rüstungsbudgets der USA unter der Last ständiger Neuentwicklungen kollabieren, zeigt Deutschland mit diesem Konzept einen anderen Weg. Man wirft eine mechanisch perfekte Basis nicht weg, sondern rüstet den Waffenträger Wiesel mit modernen Wärmebildkameras und MELLS-Raketen auf. Dieses Update beweist, dass 70 Tonnen schwerer Stahl und komplexe Computersysteme nicht die Antwort auf jede Bedrohung sein müssen. Ein drei Tonnen leichter, lautloser und präzise bewaffneter Jäger kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

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